KVOST STIPENDIUM & CLAUS MICHALETZ PREIS 2024

Der Kunstverein Ost schreibt das diesjährige KVOST Stipendium aus, welches seit 2022 in Kombination mit dem Claus Michaletz Preis vergeben wird. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis gedenkt an den Verleger und Gründer der Secco Pontanova Stiftung, Claus Michaletz. Das Preisgeld geht in voller Höhe an die Stipendiat:innen. Zusammen mit dem KVOST Stipendium, das eine Artist in Residency in Berlin mit anschließender Einzelausstellung im KVOST beinhaltet, ermöglicht die Vergabe des Claus Michaletz Preises eine weitergehende, nachhaltige Förderung der Künstler:innen.

Angesprochen sind Künstler:innen, deren biografische Wurzeln in Ost- und Mitteleuropa / dem ehemaligen Ostblock liegen.

Mit dem Stipendium lädt KVOST Künstler:innen dazu ein, dem vielschichtigen Bedeutungsgeflecht der Leipziger Strasse / Dönhoffplatz und seiner Umgebung nachzuspüren oder sich mit anderen geografischen und biografischen Aspekten des Ostens auseinanderzusetzen. Die in diesem Prozess entstandenen Werke werden in einer Einzelausstellung präsentiert, die zur Berlin Art Week im September 2024 startet.

Die Bewerbungsunterlagen sind ab sofort verfügbar: KVOST Stipendium
Bewerbungsschluss ist der 03. April 2024.

 

KVOST STIPENDIUM & CLAUS MICHALETZ PREIS 2024

NEUE PUBLIKATION

„CLARA MOSCH und frühe Kunstaktionen in der DDR“

Mit Dank an den Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für die Förderung. Mit freundlicher Unterstützung des Lindenau-Museum Altenburg.

ISBN 978-3-96912-178-8

www.dcv-books.com

NEUE PUBLIKATION

Demnächst . Nona Inesco . KVOST SchauFenster Eröffnung 13.12.2023 . 19 Uhr

Für das KVOST SchauFenster wird Nona Inescu eine neue Werkgruppe mit dem Titel Offerings präsentieren.
Die Arbeiten drehen sich um Tamata-Votivbilder, Metalldarstellungen von Menschen und Gegenständen, die mit dem menschlichen Leben in Verbindung stehen. Im Neugriechischen bezeichnet das Wort „tama“ eine Opfergabe, die in der Regel einer bestimmten Gottheit aus Dankbarkeit für gewährte Hilfe dargebracht wird. Es handelt sich um eine Art Versprechen, das erfüllt wird, wenn eine Person oder ihre Angehörigen in Gefahr sind oder es ihnen schlecht geht. Die lebensgroßen Votivgaben im Schaufenster regen zum Nachdenken und zur Neubewertung der Bedeutung ritueller Gesten in einer sich ständig weiterentwickelnden Welt an.

Nona Inescu (*1991) lebt und arbeitet zwischen Berlin und Bukarest.

Demnächst . Nona Inesco  . KVOST SchauFenster  Eröffnung 13.12.2023 . 19 Uhr

Save the date  +++  Nächste Eröffnung +++ 13.12.2023 : 19 – 21 Uhr +++ KVOST SchauFenster : NONA INESCU

taz

„Der Ukraine-Krieg verändert alles“

Eine Ausstellung im Berliner Kunstverein KVOST bringt Künst­le­r:innen aus Georgien, der Ukraine und Belarus zusammen. Ein Gespräch mit der Kuratorin Marija Petrovic.

taz.de

taz

Finissage Larisa Sitar . 18.11.2023 . 19 – 22 Uhr

Performance von Finja Sander &
Musik von Matti Gajek

Zum Abschluss der Ausstellung von Larisa Sitar lädt der KVOST zu einer Finissage mit Performance und zu Musik ein.

Finja Sander wählt das Medium der Performance als immer wiederkehrende Konstante. In ihren Arbeiten sucht sie nach Brüchen und Ambivalenzen im Alltäglichen, nach unbewussten Automatismen, sich wiederholenden gesellschaftlichen Mustern, die sie isoliert und innerhalb mehrteiliger, multimedialer Prozesse in neue Zusammenhänge bringt.
Sander schloss 2022 ihr Studium an der UdK Berlin als Meiterschülerin von Valérie Favre ab. Sie ist die Preisträgerin des UdK Berlin Art Award 2023.

Matti Gajek produziert und performt elektronische Musik. Aus ostdeutscher Perspektive schreibt sich Gajek in den progressiven Mythos von “Krautrock” und westlicher Moderne ein. Dabei verlagert er den Fokus auf eine Seite der deutschen (Musik-)Geschichte, die von den materiellen Spuren des Kalten Krieges geprägt ist. Er spielte unter anderem in der Trauma Bar, dem Berghain oder dem Printworks London.

Finissage Larisa Sitar . 18.11.2023 . 19 – 22 Uhr