BERLIN ART WEEK 2026

Öffnungszeiten : 10.09. – 13.09.2026 : 14 – 18 Uhr

Featured Night . Berlin Art Week . Drinks & Music
11.09.2026 . 18 – 22 Uhr
Music Performance by EWA SAD
11.09.2026 . 20 – 21 Uhr

BERLIN ART WEEK 2026

Berlin Art Week

Wir freuen uns, Teil der Berlin Art Week zu sein!

9.09. – 13.09.2026

KVOST präsentiert IZABELLA GUSTOWSKA, Preisträgerin des Claus Michaletz Preises und KVOST-Stipendiums 2026, im Rahmen der Sektion „Featured“ der Berlin Art Week.

Eröffnung und Preisverleihung: 09.09.2026, 18–21 Uhr

Berlin Art Week

Nächste Veranstaltungen

Tour & Talk
mit dem Kurator Thibaut de Ruyter
29.08.2026 . 14:30 Uhr

Finissage & Concert : Coda. Spuren. Himmel.
Eine audio-visuellen Konzertcollage
Choreografien und Kompostionen von Bach, Oehring und Görtz
mit Ursula Weiler (Flöten), Hermut Oehring, Daniel Göritz (Gitarren)
29.08.2026 . 18 Uhr

CLAUS MICHALETZ PREIS & KVOST STIPENDIUM 2026

IZABELLA GUSTOWSKA

KVOST freut sich, die polnische Künstlerin Izabella Gustowska (1948*) als diesjährige Empfängerin des KVOST Stipendiums und des mit 10.000 Euro dotierten Claus Michaletz Preises 2026 bekannt zu geben. Die Künstlerin wurde aus 124 Bewerbungen ausgewählt.

Izabella Gustowska lebt und arbeitet in ihrer Heimatstadt Poznań. Sie spielt seit den 1970er-Jahren eine zentrale Rolle in der konzeptuell ausgerichteten polnischen Kunst, die sich mit Körperdarstellungen und einer feministischen Kritik der Repräsentation beschäftigt.

Sie ist Professorin an der Magdalena Abakanowicz Universität der Künste in Poznań und leitet dort das Studio für Experimentalfilm. Sie nahm unter anderem an der São Paulo Biennale (1983, 1987) und der Venedig Biennale (1988) teil sowie an zahlreichen weiteren internationalen Ausstellungen im In- und Ausland. Ihre Werke befinden sich in renommierten Museen und Sammlungen in Polen und im Ausland, darunter im Nationalmuseum Wrocław, im Museum of Modern Art in New York sowie in der privaten Sammlung von Grażyna Kulczyk im Susch Museum.

Im Zentrum ihres Schaffens stehen Fragen nach Identität zwischen Erinnerung und Fiktion sowie Verwandtschaften zu den Arbeiten anderer Künstlerinnen. Biografische Erfahrungen werden dabei vor dem Hintergrund soziopolitischer und feministischer Diskurse reflektiert. Charakteristisch ist der Einsatz von Text, Fotografie und Film in Verbindung mit der von ihr entwickelten „Looping“ Technik, die Wiederholungs- und Rückbezugsmomente als zentrales gestalterisches Prinzip in ihren Arbeiten nutzt.

In diesem Jahr bestand die Jury aus den Künstler:innen Zuzanna Czebatul, Elmgreen & Dragset und Boris Mikhailov, den Kurator:innen Monika Branicka und Rainald Schumacher, Dr. Silke Manske und Corinna Reuter von der Secco Pontanova Stiftung sowie dem Kurator und Leiter des Kunstvereins Stephan Koal.

CLAUS MICHALETZ PREIS & KVOST STIPENDIUM 2026