„CLARA MOSCH und frühe Kunstaktionen in der DDR“
Mit Dank an den Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für die Förderung. Mit freundlicher Unterstützung des Lindenau-Museum Altenburg.
ISBN 978-3-96912-178-8
„CLARA MOSCH und frühe Kunstaktionen in der DDR“
Mit Dank an den Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für die Förderung. Mit freundlicher Unterstützung des Lindenau-Museum Altenburg.
ISBN 978-3-96912-178-8
Für das KVOST SchauFenster wird Nona Inescu eine neue Werkgruppe mit dem Titel Offerings präsentieren.
Die Arbeiten drehen sich um Tamata-Votivbilder, Metalldarstellungen von Menschen und Gegenständen, die mit dem menschlichen Leben in Verbindung stehen. Im Neugriechischen bezeichnet das Wort „tama“ eine Opfergabe, die in der Regel einer bestimmten Gottheit aus Dankbarkeit für gewährte Hilfe dargebracht wird. Es handelt sich um eine Art Versprechen, das erfüllt wird, wenn eine Person oder ihre Angehörigen in Gefahr sind oder es ihnen schlecht geht. Die lebensgroßen Votivgaben im Schaufenster regen zum Nachdenken und zur Neubewertung der Bedeutung ritueller Gesten in einer sich ständig weiterentwickelnden Welt an.
Nona Inescu (*1991) lebt und arbeitet zwischen Berlin und Bukarest.
Save the date +++ Nächste Eröffnung +++ 13.12.2023 : 19 – 21 Uhr +++ KVOST SchauFenster : NONA INESCU
„Der Ukraine-Krieg verändert alles“
Eine Ausstellung im Berliner Kunstverein KVOST bringt Künstler:innen aus Georgien, der Ukraine und Belarus zusammen. Ein Gespräch mit der Kuratorin Marija Petrovic.
Performance von Finja Sander &
Musik von Matti Gajek
Zum Abschluss der Ausstellung von Larisa Sitar lädt der KVOST zu einer Finissage mit Performance und zu Musik ein.
Finja Sander wählt das Medium der Performance als immer wiederkehrende Konstante. In ihren Arbeiten sucht sie nach Brüchen und Ambivalenzen im Alltäglichen, nach unbewussten Automatismen, sich wiederholenden gesellschaftlichen Mustern, die sie isoliert und innerhalb mehrteiliger, multimedialer Prozesse in neue Zusammenhänge bringt.
Sander schloss 2022 ihr Studium an der UdK Berlin als Meiterschülerin von Valérie Favre ab. Sie ist die Preisträgerin des UdK Berlin Art Award 2023.
Matti Gajek produziert und performt elektronische Musik. Aus ostdeutscher Perspektive schreibt sich Gajek in den progressiven Mythos von “Krautrock” und westlicher Moderne ein. Dabei verlagert er den Fokus auf eine Seite der deutschen (Musik-)Geschichte, die von den materiellen Spuren des Kalten Krieges geprägt ist. Er spielte unter anderem in der Trauma Bar, dem Berghain oder dem Printworks London.
Jetzt online der CLARA MOSCH TALK
Ein Künstlergespräch mit Thomas Ranft, dem Mitglied der Gruppe und Stephan Koal, dem Kurator der Ausstellung CLARA MOSCH und frühe Kunstaktionen in der DDR.
„Ornamente als soziopolitische Informationsträger
Larisa Sitar im KVOST“
Artikel von Marlene Sichelschmidt
„Dieses schwankende Gefühl“
Artikel von Ingeborg Ruthe
17.09.2023 . 13 Uhr
im BAW Garten an der Neuen Nationalgalerie
Vorstellung von Neweast dem Network for Central and Eastern European Art und der Webseite
NEWEAST ist ein Netzwerk, das sich zum Ziel gesetzt hat, Kultureinrichtungen aus den postsozialistischen Ländern Mittel- und Osteuropas miteinander zu verbinden und ihre Sichtbarkeit zu erhöhen.
Mittels einer digitaler Plattform vernetzt NEWEAST Ausstellungshäuser, Projekträume und Kulturinstitutionen und fokussiert sich dabei auf zwei Aspekte. Zum einen beinhaltet die digitale Plattform eine interaktive Karte von Kulturstandorten in Osteuropa. Diese ist verbunden mit einem Newsfeed, in dem die Mitglieder des Netzwerks eigenständig Stipendien und Veranstaltungen bewerben können. Zum anderen gibt es einen Blog, in dem Neweast fortlaufend Interviews mit Künstler:innen und Kulturakteur*innen rund um das Thema Osteuropa veröffentlicht.