Save the date . Performance & Diskussion

23.11.2024 . ab 18 Uhr

Ein Themenabend in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Polnischen Haus.

PASKUDNIK
18 Uhr . Performance mit Tubi Malcharzik
Im Rahmen der Ausstellung zeigt Tubi Malcharzik Ausschnitte aus der Performance PASKUDNIK, die sich mit der deutsch-polnischen und vor allem schlesischen Familiengeschichte der Künstler:in beschäftigt. Malcharzik spielt mit den nicht-binären Zuschreibungen des kulturellen Grenzraums Schlesien, mit dem Mythos der schönen Polin, den hohen Wangenknochen und ihrer eleganten Erscheinung in einem roten Samtkleid. In der Performance werden Themen wie Geschlechterrollen, Sexualität, Oberschlesien und die gängigen Vorstellungen von Antislawismus behandelt. Immersive Soundscapes, narrative Fragmente und Imagination schaffen einen queeren und postmigrantischen Erinnerungsraum.

Künstlerische Zusammenarbeit & Support: Dila Kaplan, Marty Flegel / Musik & Sound: Luyu Zou, (mohammad) adika rahman

Blurring Binaries. Silesian migrant condition, fluid identity and the politics of shame
18:30 Uhr . Diskussion mit Tubi Malcharzik (Performer:in und Dramaturg:in), Julia Nitschke (Performerin und Autorin) und Alina Strzempa (Slavische Sprach- und Kulturwissenschaftlerin), moderiert von Paweł Świerczek (Dramaturg, Performer, Produzent und (Neuro)Queer-Aktivist

Migrationsgeschichten aus Oberschlesien haben ihren ganz eigenen Charakter. Die Schlesier:innen lebten im Grenzgebiet zwischen Polen, Deutschland, der Tschechischen Republik und Österreich und waren oft gezwungen, ihre Identität zu behaupten. Dabei blieben sie in jedem Land immer die Fremden. Wie wirkt sich diese fließende, ständig wechselnde nationale Zugehörigkeit/Identität auf die Erfahrung der Migration aus? Was ist, wenn wir andere sich überlagernde Identitäten (wie Geschlechtsidentität, Klasse, Behinderung) hinzufügen? Was hat die Scham mit all dem zu tun?

Thema der Diskussion sollen einerseits die historischen Migrationsgeschichten sein (angefangen mit der Arbeitsmigration aus Schlesien und Polen von Bergleuten im 19. Jahrhundert ins Ruhrgebiet) als auch andererseits Erinnerungen und die Spuren, die die Vergangenheit im Leben der zweiten oder dritten Generation in Migrantenfamilien hinterlässt.

Save the date . Performance & Diskussion

NEWEAST

Interview mit Magdalena Ciemierkiewicz & Monika Branicka
über die Ausstellung im KVOST auf NEWEAST

www.neweast.art

NEWEAST

ARTIST TALK : Magdalena Ciemierkiewicz & Kandis Friesen

Moderiert von An Paenhuysen
14.09.2024 . 14 Uhr

KVOST lädt in Kooperation mit KISR Leipziger Straße zu einem Gespräch zwischen Magdalena Ciemierkiewicz und Kandis Friesen ein. Anlass ist die Ausstellung RAPESEED von Ciemierkiewicz sowie die Arbeit Diadéo trésor  von Kandis Friesen, die sie im Rahmen von KISR Leipziger Straße in unmittelbarer Nähe zum KVOST realisiert. Beide Künstlerinnen interessieren sich für Grenzgebiete und die Überschneidung von kollektiver und individueller Geschichte sowie (Diasporische) Sprachen. Diese werden im Gespräch erkundet und beleuchtet. Moderiert wird das Gespräch von der Kuratorin, Kunstkritikerin und Dozentin An Paenhuysen.

Anmeldung: post@kvost.de

 

ARTIST TALK : Magdalena Ciemierkiewicz & Kandis Friesen

KVOST Stipendium & Claus Michaletz Preis

Preisverleihung Claus Michaletz Preis 2024
MAGDALENA CIEMIERKIEWICZ
11 September 2024 um 18 Uhr

Begrüßung . Stephan Koal . Leitung KVOST / Einführung . Diana Weis . Kulturwissenschaftlerin / Grußwort . Sarah Wedl-Wilson . Staatssekretärin für Kultur / Preisübergabe . Silke Manske . Vorstandsvorsitzende Secco-Pantanova Stiftung

 

 

 

 

KVOST Stipendium & Claus Michaletz Preis

BERLIN ART WEEK 2024

Wir freuen uns, Teil der Berlin Art Week zu sein!

11 SEP – 15 SEP 2024

Featured Selection
KVOST mit MAGDALENA CIEMIERKIEWICZ
Claus Michaletz Preis & KVOST Stipendium

BERLIN ART WEEK 2024

ARTIST TALK : 16.07.2024 um 19 Uhr

Platz, Placebo, Perspektiven
Freiräume in der Kunsthochschule

Im Rahmen der Ausstellung Die Auto-Perforations-Artisten (F.A.Q.) findet im KVOST ein Künstler:innengespräch mit Else Gabriel und Rainer Görß statt. Die Auto-Perforations-Artisten haben sich während ihrer Studienzeit an der Hochschule für bildende Künste Dresden kennengelernt, wo auch ihre ersten Performances stattfanden.

Gemeinsam mit Else Gabriel und Rainer Görß spricht Marija Petrovic über die Rolle der Kunsthochschule für die künstlerische Entfaltung und mögliche Freiräume und Experimentierräume im künstlerischen Studium. Aber auch darüber, inwiefern die Strukturen der Kunstausbildung es notwendig machen, herausgefordert zu werden und Widerstand provozieren. Rainer Görß, der während seines Studiums (1984-1989) stark in der Universitätspolitik involviert war, wird aus seiner Erfahrung mit dem künstlerischen Lehrbetrieb in der DDR erzählen. Mit Else Gabriel, die langjährig in der Lehre tätig und seit 2009 Professorin an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ist, werden wir den Bogen in die heutige Zeit schlagen und diskutieren, inwiefern die künstlerische Ausbildung den Anforderungen der heutigen Zeit gerecht wird und auf die spätere Praxis vorbereitet.

Anmeldung erforderlich post@kvost.de

 

ARTIST TALK : 16.07.2024 um 19 Uhr